Mönchengladbachs Dilemma: Soll Tabaković bleiben oder das Budget sprengen?
Johanna AlbrechtMönchengladbachs Dilemma: Soll Tabaković bleiben oder das Budget sprengen?
Borussia Dortmund steht vor einer schwierigen Entscheidung über Stürmer Haris Tabaković. Der 20-Jährige, der derzeit von Hoffenheim ausgeliehen ist, hat mit elf Toren und drei Vorlagen in 20 Spielen überzeugt. Doch finanzielle Engpässe könnten den Verein daran hindern, ihn dauerhaft zu verpflichten.
Tabaković wechselte für eine Saison auf Leihbasis von der TSG 1899 Hoffenheim zu Borussia Mönchengladbach. Seine starken Leistungen machten ihn zu einem Schlüsselspieler, doch seine Zukunft bleibt ungewiss. Hoffenheim verlangt für einen festen Transfer fünf Millionen Euro – eine Summe, die weit über dem aktuellen Budget des Clubs liegt.
Um einen möglichen Wechsel zu finanzieren, müsste Mönchengladbach möglicherweise hoch bezahlte Spieler verkaufen. Laut Sport Bild könnten Marvin Friedrich, Luca Netz, Tomáš Čvančara und Jonas Omlin bereits im Januar den Verein verlassen. Im Sommer stünden zudem Joe Scally, Nico Elvedi, Florian Neuhaus, Moritz Nicolas und Rocco Reitz auf der Verkaufsliste, um Mittel zu beschaffen. Sportdirektor Rouven Schröder hat aufgrund der finanziellen Zwänge nur begrenzte Handlungsspielräume. Ein weiterer Faktor ist die Rückkehr von Tim Kleindienst nach seiner Verletzung, die Einfluss auf die weitere Verfolgung Tabakovićs haben könnte. Gleichzeitig wird erwartet, dass Yannik Engelhardt, ein weiterer Leihspieler, bleibt – doch auch sein Transfer würde hohe Kosten verursachen.
Ohne größere Spielerverkäufe kann sich Mönchengladbach die fünf Millionen Euro für Tabaković nicht leisten. Der Verein muss abwägen, wie sehr sein Einfluss gegen die finanzielle Realität wiegt, bevor die Leihe ausläuft. Bis dahin bleibt seine langfristige Zukunft im Borussia-Park ungewiss.
