10 November 2025, 14:14

Mordprozess in Krefeld: Angeklagter bricht am 20. November sein Schweigen

Ein einzelnes Buch mit einem sichtbaren Buchrücken und Einband.

Mordprozess in Krefeld: Angeklagter bricht am 20. November sein Schweigen

In Krefeld findet derzeit ein Mordprozess statt, der sich auf die tödliche Messerattacke auf eine Filialleiterin eines Bekleidungsgeschäfts im vergangenen Mai bezieht. Der Angeklagte, ein 25-jähriger ehemaliger Mitarbeiter, ist wegen Mordes angeklagt und muss mit einer möglichen lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen.

Die Tat ereignete sich im Pausenraum einer New-Yorker-Filiale in der Innenstadt kurz vor Ladenschluss. Der Angeklagte, der seit Prozessbeginn geschwiegen hat, wird am 20. November, wenn die nächste Verhandlung ansteht, eine Aussage machen.

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Die Staatsanwaltschaft vertritt die Auffassung, dass der Angeklagte aufgrund einer paranoiden Schizophrenie nicht schuldfähig sei. Im Falle einer Verurteilung könnte das Gericht anordnen, dass der Angeklagte seine Strafe unbegrenzt in einer psychiatrischen Einrichtung verbüßt – die Dauer würde dann vom Gericht festgelegt.

Der Prozess hat großes öffentliches Interesse geweckt; zahlreiche Freunde und Kollegen des Opfers nahmen am ersten Verhandlungstag teil. Die nächste Sitzung ist für den 20. November angesetzt, an dem der Angeklagte eine Stellungnahme abgeben soll.