15 April 2026, 10:16

Münsters Integrationsprojekt verbindet Geflüchtete und Anwohner durch Möbelbau und Fußball

Detailierte Karte von Stadt Münster, Deutschland, von 1873 mit Textanmerkungen zur Stadtplanung.

Münsters Integrationsprojekt verbindet Geflüchtete und Anwohner durch Möbelbau und Fußball

Ein großes Bündnis in Münster verbindet seit einem Jahr Geflüchtete und Anwohner durch gemeinsame Projekte

Seit Oktober 2024 arbeiten im Rahmen des "Modellprojekts für Integration" mehr als zehn Einrichtungen daran, Begegnungsmöglichkeiten zu schaffen. Letzte Woche präsentierten sie ihre Erfolge mit einer Möbelwerkstatt und einem Fußballturnier.

Das von der Bezirksregierung Münster geführte Bündnis ist am Landesaufnahmezentrum für Geflüchtete angesiedelt. Ziel ist es, den Bewohnern der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) deutsche Werte, demokratische Grundsätze und Alltagsregeln durch praktische Aktivitäten näherzubringen.

Ein zentrales Vorhaben war die Initiative der Münsterschen Polizei, die Geflüchteten die Arbeit der deutschen Polizei vorstellte. In den Veranstaltungen ging es um Vertrauensaufbau und die Vermittlung lokaler Gesetze. Polizeipäsidentin Alexandra Dorndorf bestätigte, dass alle geplanten Programme der Partnerorganisationen nun wie vorgesehen laufen.

Ein weiteres Projekt war eine Möbelwerkstatt, organisiert vom Bürgerzentrum Gremmendorf. Bewohner der ZUE und Nachbarn aus der Umgebung bauten gemeinsam Sitzgelegenheiten für den öffentlichen Raum. Den Abschluss der Aktionswoche bildete am Samstag, dem 30. August 2025, ein Fußballturnier des SC Gremmendorf. Ein Team der ZUE-Bewohner, die "ZUE Allstars", trat dabei gegen andere Mannschaften an.

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Laut Bezirkspräsident Andreas Bothe haben in den ersten zehn Monaten bereits über 600 Menschen am Projekt teilgenommen. Die Aktivitäten bieten unzählige Möglichkeiten, sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Das Modellprojekt schafft strukturierte Formate, in denen Geflüchtete und Einheimische zusammenarbeiten. Durch Workshops, Sport und den Austausch mit der Polizei sammeln die Teilnehmenden praktische Erfahrungen und überwinden dabei Sprach- und Kulturbarrieren. Das Bündnis plant, die Initiativen in den kommenden Monaten weiter auszubauen.

Quelle