NATO-Chef Rutte besucht AWACS-Stützpunkt in Geilenkirchen – warum die Flugzeuge jetzt so wichtig sind
Admin UserNATO-Generalsekretär Rutte besucht NRW - NATO-Chef Rutte besucht AWACS-Stützpunkt in Geilenkirchen – warum die Flugzeuge jetzt so wichtig sind
NATO-Generalsekretär Mark Rutte wird am Donnerstag den NATO-Luftwaffenstützpunkt in Geilenkirchen, Nordrhein-Westfalen, besuchen. Die Basis beherbergt die AWACS-Aufklärungsflugzeuge des Bündnisses, die in Einsätzen auf dem Balkan und in Afghanistan zum Einsatz kamen.
AWACS (Airborne Warning and Control System) ist eine luftgestützte Radarüberwachungsplattform, die darauf ausgelegt ist, Flugzeuge über große Entfernungen zu orten und zu identifizieren. Das seit den 1980er-Jahren in Geilenkirchen stationierte System kann andere Flugzeuge in Entfernungen von über 400 Kilometern erkennen und klassifizieren. Sein markantes pilzförmiges Radom macht es unverwechselbar.
Die multinationale Einheit betreibt eine Flotte von 14 E-3A-AWACS-Maschinen und führt regelmäßig Aufklärungsflüge über Ostpolen in der Nähe des Dreiländerecks zu Belarus und der Ukraine durch. Nach dem russischen Großangriff auf die Ukraine wurden einige AWACS-Flugzeuge vorübergehend nach Rumänien verlegt. Mit einer Reichweite von 9.250 Kilometern kann das System große Gebiete abdecken.
Der Besuch von Generalsekretär Rutte auf dem Stützpunkt Geilenkirchen erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen. Das AWACS-System mit seinen weitreichenden Radarfähigkeiten spielt eine zentrale Rolle in der Luft- und Seeüberwachung der NATO und dient als fliegendes Kommandocenter. Der Besuch soll das Bekenntnis des Bündnisses zu regionaler Sicherheit und Verteidigung unterstreichen.
