Neue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz startet im Dezember 2025
Johanna AlbrechtNeue Bodenaufbereitungsanlage in Herzebrock-Clarholz startet im Dezember 2025
Die Landwehr Bauschuttdepot GmbH & Co. KG baut in Herzebrock-Clarholz eine neue Bodenaufbereitungsanlage. Die Anlage erweitert die Recyclingdienstleistungen des Unternehmens und verarbeitet mineralische Böden aus Abbruch-, Aushub- und Straßeninstandhaltungsprojekten. Die Bauarbeiten laufen bereits, der Betrieb soll im Dezember 2025 aufgenommen werden.
Die Anlage umfasst eine Fläche von 5.000 Quadratmetern, zusätzlich steht ein 4.000 Quadratmeter großes Areal für die Bodenlagerung zur Verfügung. Sie ist für die Aufbereitung von mineralischen Böden bis zur Schadstoffklasse BM-F3 ausgelegt. Das aufbereitete Material wird zu sechs verschiedenen Produkten verarbeitet, die im Straßenbau, Tiefbau und Erdbau wiederverwendet werden können.
Die Binder+Co Gruppe zeichnete für die konzeptionelle Planung, die Verfahrenstechnik und die Fertigung der Anlage verantwortlich. Das System wird zudem etwa 500 Kubikmeter Wasser im Kreislauf führen, es kontinuierlich reinigen und wiederverwenden. Die Genehmigungen für das Projekt wurden in enger Abstimmung mit dem Kreis Gütersloh erteilt, beide Seiten berichten von einer reibungslosen Zusammenarbeit. Die Investition des Unternehmens unterstreicht dessen Bestrebungen, nachhaltigere Technologien einzusetzen. Durch die Aufbereitung von Böden aus verschiedenen Quellen soll die Anlage Abfall reduzieren und die Kreislaufwirtschaft fördern.
Nach der Inbetriebnahme wird die Anlage in Herzebrock-Clarholz die Recyclingkapazitäten von Landwehr deutlich stärken. Das Wasserrückführungssystem und die vielfältigen Bodenprodukte helfen, die Nachfrage in Bau- und Infrastrukturprojekten zu decken. Die offizielle Inbetriebnahme ist für Dezember 2025 geplant.
