Neue Mini-Ponys bereichern die Arche Noah – doch die Kälte belastet die Kassen
Tim BöhmNeue Mini-Ponys bereichern die Arche Noah – doch die Kälte belastet die Kassen
Die Arche Noah Gemeinschaftsfarm in Meerbusch hat zwei neue Miniatur-Shetlandponys willkommen geheißen: Lord und einen noch namenlosen Gefährten. Die Tiere wurden im Mai von der bayerischen Landesbank (BayernLB) gespendet. Während die Farm ihre pädagogische und therapeutische Arbeit fortsetzt, sorgen kältere Temperaturen für weniger Besucher – und damit auch für geringere Einnahmen.
Die Farm bietet ein breites Programm für Kinder, Familien und Menschen mit Behinderungen an. Jeden Mittwoch von 15:30 bis 17 Uhr finden die wöchentlichen "Gemeinsam durch die Jahreszeiten"-Feuerabende mit Snacks, kreativen Aktivitäten und Führungen statt. Für Besucher außerhalb der regulären Öffnungszeiten gibt es eine digitale Schnitzeljagd, die nach Buchung mit einer Spendenempfehlung genutzt werden kann.
Für jüngere Gäste stehen Projekte wie "Löwenkids – Stark im Stress" und "Arche geht in Kita/Schule" im Fokus, die Resilienz und Tierschutz fördern. Zudem bietet die Farm tiergestützte Therapien an, um motorische und kognitive Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.
Die Ankunft der beiden Ponys bedeutet zusätzliche Verantwortung für die Farm. Ihre Betreuung erfordert mehr Ressourcen – zu einer Zeit, in der die Besucherzahlen in den kalten Monaten sinken und die Finanzen belasten.
Die Spende der BayernLB hat die tierische Familie der Farm erweitert, doch die zusätzlichen Kosten kommen in einer Phase reduzierter Besucherzahlen. Die Arche Noah bleibt weiterhin auf die Unterstützung der Gemeinschaft und Spenden angewiesen, um ihr Bildungs- und Therapieangebot das ganze Jahr über aufrechterhalten zu können.
