Neue Saatgutbehandlung 2026: Endlich Schutz vor Vogelfraß im Maisanbau
Tim BöhmNeue Saatgutbehandlung 2026: Endlich Schutz vor Vogelfraß im Maisanbau
Vogelschäden im Mais: 2026 kommt eine Lösung gegen Krähen und Tauben
Vorbot: Maisbauern können aufatmen. Ab 2026 gibt es eine Saatgutbehandlung für Mais, die Vögel fernhält. Welche Vorschriften gelten?
Veröffentlichungsdatum: 16. Dezember 2025, 05:53 Uhr MEZ
Eine neue vogelabschreckende Saatgutbehandlung für Mais wird 2026 im Rahmen einer Notfallzulassung auf den Markt kommen. Korit 420 S, das den Wirkstoff Ziram enthält, soll Ernteverluste verhindern, indem es Vögel vertreibt – ohne sie zu schädigen. Landwirte dürfen das Mittel ab Anfang Januar bis Mitte Mai des kommenden Jahres einsetzen.
Die Behandlung Korit 420 S ist vom 12. Januar bis 11. Mai 2026 zugelassen. Sie richtet sich gegen Vögel wie Krähen, Tauben und Fasane, die oft frisch ausgesäte Körner fressen. Das Mittel muss in einer Dosierung von 87,5 Milliliter pro Saatguteinheit ausgebracht werden, wobei eine Obergrenze von 175 Milliliter pro Hektar strikt einzuhalten ist.
Korit 420 S bietet Landwirten eine vorübergehende Lösung gegen Vogelfraß im Maisanbau. Die begrenzte Zulassungsdauer und die strengen Anwendungsregeln sollen landwirtschaftliche Bedürfnisse mit Umweltschutz und behördlichen Auflagen in Einklang bringen. Der Einsatz des Mittels wird während des zugelassenen Zeitfensters Anfang 2026 genau überwacht.
