18 December 2025, 10:40

Neue Wolfsjagd-Regeln: Warum Gloria in NRW alles veränderte

Ein Wolf vorne mit Bäumen und Pflanzen im Hintergrund und Text in der rechten unteren Ecke.

Neue Wolfsjagd-Regeln: Warum Gloria in NRW alles veränderte

Erleichterte Wolfsbejagung: Was Umweltschützer und Schafzüchter dazu sagen

Teaser: Bundesregierung lockert Wolfsabschuss: Neue Regeln wegen Gloria und Co. – wie NRW-Schäfer und Umweltschützer reagieren.

Veröffentlichungsdatum: 17. Dezember 2025, 15:43 Uhr

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Die Bundesregierung hat die Vorschriften für den Abschuss von Wölfen gelockert und damit die Kontrolle problematischer Tiere in Deutschland erleichtert. Der Schritt folgt auf wiederholte Angriffe auf Nutztiere, darunter Vorfälle mit einer Wölfin namens Gloria in Nordrhein-Westfalen. Naturschutzverbände und Jäger reagieren gespalten auf die Entscheidung.

Das Bundeskabinett hat Wölfe kürzlich im Jagdrecht neu eingestuft und damit den Prozess für den Abschuss von Tieren vereinfacht, die Nutztiere bedrohen. Diese Änderung erfolgt nach mehreren Attacken durch Gloria, eine Wölfin in NRW, die trotz Schutzzaun mehrere Schafe riss – darunter ein trächtiges Muttertier. Bei einem Angriff öffnete Gloria einem Schaf den Bauch, biss ihm aber nicht die Kehle durch – ein Verhalten, das bei Wölfen als ungewöhnlich gilt.

Mit der Entscheidung der Regierung wird der Umgang mit Wölfen hin zu einer erleichterten Bejagung problematischer Einzeltiere in Bundestag verschoben. Landwirte wie Erich Specht, der durch Gloria Schafe verlor, haben nun möglicherweise mehr Handlungsoptionen zum Schutz ihrer Herden. Gleichzeitig betonen Naturschützer, dass langfristige Lösungen den Abschuss mit verstärkten präventiven Maßnahmen in Einklang bringen müssen.