Frühpensionär ersticht besten Freund: Nearly zehn Jahre Haft - Neun Jahre Haft für Messerangriff auf "besten Freund" in Herne
Ein 61-jähriger Mann aus Herne ist zu fast einem Jahrzehnt Haft verurteilt worden, nachdem er im Juli vergangenen Jahres seinen 37-jährigen Freund bei einem Messerangriff getötet hatte. Die Tat ereignete sich in der Wohnung des Opfers, wo sich die beiden zum gemeinsamen Kochen getroffen hatten. Das Gericht wertete die Tat als Totschlag und wies die Behauptung des Angeklagten, aus Notwehr gehandelt zu haben, zurück.
Das Drama spielte sich am 3. Juli in der Wohnung des jüngeren Mannes ab. Die beiden kannten sich gut – der Ältere bezeichnete das Opfer als seinen 'besten Freund', fast wie einen 'eigenen Sohn'. Im Laufe des Abends kam es zum Streit, doch das Gericht konnte nicht klären, worum es dabei ging.
Der 61-Jährige stach insgesamt achtmal auf den 37-Jährigen ein, darunter in Hals und Brust. Das Opfer hatte keine Chance, sich zu wehren, und verblutete. Nach der Tat stellte sich der Täter der Polizei.
Vor Gericht beharrte der Angeklagte darauf, in Notwehr gehandelt zu haben. Die Richter folgten dieser Argumentation jedoch nicht, da es keine Beweise dafür gab. Das Urteil lautete auf neun Jahre und neun Monate Haft wegen Totschlags.
Im Mittelpunkt des Falls stand eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, die durch eine enge Bindung verbunden waren. Die Haftstrafe für den Älteren spiegelt die Schwere der Tat wider – das Gericht bestätigte, dass es sich um eine rechtswidrige Tötung handelte. Die genaue Ursache des Streits blieb ungeklärt.
