Niederrhein kämpft mit kreativen Projekten gegen den Fachkräftemangel im März 2026
Tim BöhmNiederrhein kämpft mit kreativen Projekten gegen den Fachkräftemangel im März 2026
Lokale Initiativen gegen den Fachkräftemangel am Niederrhein gewinnen an Fahrt
In der Region Zentraler Niederrhein nehmen die Bemühungen, dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken, konkrete Formen an. Zwei zentrale Projekte – die Digitale Fachkräftewoche 2026 und die Berufsorientierungsveranstaltung "Pott & Deckel" – finden im März statt und sollen Unternehmen mit potenziellen Mitarbeitenden und Studierenden zusammenbringen. Die Veranstalter betonen, wie wichtig diese Programme sind, um Betriebe zu unterstützen und die wirtschaftliche Zukunft der Region zu sichern.
Vom 17. bis 20. März richtet das Kompetenzzentrum Frau & Karriere die Digitale Fachkräftewoche 2026 aus. Im Mittelpunkt steht die Vernetzung von Studentinnen mit erfahrenen Fachkräften durch ein Mentoring-Programm, das in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein durchgeführt wird. Die Teilnehmenden erhalten dabei Unterstützung von Führungskräften, um berufliche Perspektiven in der Region besser einschätzen und nutzen zu können.
Ende März, am 25. März, folgt im Bürgerhaus Viersen-Dülken die Berufsorientierungs-Veranstaltung "Pott & Deckel" im Speed-Dating-Format. Organisiert gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit, bietet die Veranstaltung von 14 bis 17 Uhr Unternehmen die Gelegenheit, direkt mit Arbeitssuchenden und Auszubildenden ins Gespräch zu kommen. Zwar werden keine genauen Zahlen zu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen aus früheren Veranstaltungen genannt, doch zeigen sich die Verantwortlichen zuversichtlich, dass das Format Wirkung zeigt.
Die beiden Initiativen sind Teil der übergreifenden Strategie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen. Angesichts des anhaltenden Arbeitskräftemangels arbeiten lokale Behörden und Bildungseinrichtungen eng zusammen, um die Lücke zwischen Betrieben und qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern zu schließen.
Die anstehenden Veranstaltungen unterstreichen das Engagement der Region, den Herausforderungen des Arbeitsmarktes aktiv zu begegnen. Durch die direkte Vernetzung von Studierenden, Arbeitssuchenden und Unternehmen soll die lokale Wirtschaft gestärkt werden. Gelingt dies, könnten die Projekte auch für andere Regionen Deutschlands, die mit ähnlichen Problemen kämpfen, als Vorbild dienen.
