17 February 2026, 12:29

NRW feiert Rekord: 8,6 Prozent des Energiebedarfs kommen aus Erneuerbaren

Eine Liniengrafik, die das Wachstum der Wind- und Solarenergie im Zeitverlauf zeigt, mit begleitendem Text, der zusätzliche Dateninformationen bereitstellt.

Anteil erneuerbarer Energien am Verbrauch erreicht neuen Höchststand - NRW feiert Rekord: 8,6 Prozent des Energiebedarfs kommen aus Erneuerbaren

Nordrhein-Westfalen hat im vergangenen Jahr einen neuen Meilenstein bei der Nutzung erneuerbarer Energien erreicht. Offizielle Zahlen zeigen, dass 8,6 Prozent des Primärenergieverbrauchs des Landes 2023 aus erneuerbaren Quellen stammten – der höchste Anteil seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990. Dies stellt einen deutlichen Sprung im Vergleich zu den Vorjahren dar, angetrieben durch einen starken Anstieg der Wind- und Solarenergie.

Die neuesten Daten belegen einen stetigen Anstieg der Nutzung erneuerbarer Energien. Noch 1996 machten Erneuerbare lediglich 0,5 Prozent des Energiemix des Landes aus. Bis 2016 war dieser Wert auf 4,8 Prozent gestiegen – ein schrittweiser Fortschritt über die Jahrzehnte.

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Der deutliche Anstieg im Jahr 2023 ist vor allem auf den raschen Ausbau von Wind- und Solaranlagen zurückzuführen. Gleichzeitig sank der Gesamtenergiebedarf spürbar. Der Primärenergieverbrauch lag bei 2.787 Petajoule – ein Rückgang um 10,3 Prozent im Vergleich zu 2022. Diese Entwicklung hing unter anderem mit einem geringeren industriellen Verbrauch von Kohle und Gas zusammen.

Trotz des Wachstums bei den erneuerbaren Energien gibt der Bericht keine genauen Anteile der einzelnen Quellen wie Wind, Sonne oder Biomasse innerhalb der 8,6 Prozent an. Dennoch unterstreicht der Anstieg um 1,4 Prozentpunkte gegenüber 2022 einen klaren Wandel in der Energielandschaft der Region.

Die Zahlen für 2023 bestätigen den höchsten je verzeichneten Anteil erneuerbarer Energien in Nordrhein-Westfalen. Mit Wind- und Solarenergie an der Spitze gewinnt die Energiewende im Land weiter an Fahrt. Der Rückgang des Gesamtenergieverbrauchs deutet zudem auf veränderte Industriegewohnheiten und eine Abkehr von fossilen Brennstoffen hin.