Obdachloser löst lebensgefährlichen Zwischenfall am Wittener Hauptbahnhof aus
Nico MeyerObdachloser löst lebensgefährlichen Zwischenfall am Wittener Hauptbahnhof aus
Obdachloser löst gefährlichen Zwischenfall am Wittener Hauptbahnhof aus – Zugführer verhindert Schlimmeres
Ein Obdachloser hat am Wittener Hauptbahnhof einen gefährlichen Vorfall ausgelöst, nachdem er sich vor einen herannahenden Zug auf die Gleise begeben hatte. Der Lokführer reagierte blitzschnell und leitete eine Notbremsung ein, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen wegen des Beinahe-Unfalls eingeleitet.
Der Alarm wurde am 7. Oktober gegen 14:35 Uhr ausgelöst, als die Bundespolizei in Bochum Meldungen über eine Person auf den Gleisen erhielt. Ein 37-jähriger Obdachloser war dabei beobachtet worden, wie er mit ausgebreiteten Armen direkt im Fahrweg eines heranfahrenden RB-40-Zuges auf dem Bahnsteig stand. Der 34-jährige Zugführer betätigte sofort die Notbremse und brachte den Zug noch rechtzeitig zum Stehen.
Bundespolizisten trafen am Einsatzort ein und stellten einen polnischen Staatsbürger fest, der der Beschreibung entsprach. Die Beamten geleiteten den Mann aus dem Bahnhof und erteilten ihm ein offizielles Betretungsverbot. Unterdessen sucht die Staatsanwaltschaft Bochum derzeit nach dem aktuellen Aufenthaltsort des Obdachlosen.
Nach dem Vorfall erinnerte die Bundespolizeidirektion Sankt Augustin die Öffentlichkeit an die Sicherheitsvorkehrungen auf Bahnsteigen. Sie betonte, dass moderne Züge nicht ausweichen können und oft erst gehört werden, wenn es für eine Reaktion bereits zu spät ist. Wegen Gefährdung des Bahnverkehrs wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Dank des schnellen Handelns des Zugführers konnte ein schwerer Unfall verhindert werden. Die Behörden suchen weiterhin nach dem beteiligten Mann und rufen Fahrgäste dazu auf, in der Nähe von Gleisanlagen besonders achtsam zu sein. Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern an.






