Obdachlosigkeit in Deutschland bricht 2024 alle Rekorde – über eine Million Betroffene
Nico MeyerObdachlosigkeit in Deutschland bricht 2024 alle Rekorde – über eine Million Betroffene
Obdachlosigkeit in Deutschland erreicht neuen Höchststand
In Deutschland hat die Obdachlosigkeit 2024 einen traurigen Rekord erreicht: Über eine Million Menschen sind betroffen. Zwar blieb die Zahl der Menschen, die auf der Straße schlafen, mit etwa 56.000 stabil, doch in den Ballungsräumen hat sich die Krise weiter verschärft. Allein in Nordrhein-Westfalen waren 122.000 Menschen ohne festen Wohnsitz registriert – besonders betroffen sind Städte wie Dortmund und Köln mit den höchsten Konzentrationen.
Der Großteil der Obdachlosen in Deutschland – 80 Prozent – besitzt keine deutsche Staatsbürgerschaft. Davon haben 55.000 einen EU-Pass, während 765.000 aus Drittstaaten stammen oder staatenlos sind. Trotz dieser Herausforderungen werden die Hilfsangebote kontinuierlich ausgebaut: In großen Städten Nordrhein-Westfalens wie Aachen, Bochum und Düsseldorf sind etwa Kältebusse im Einsatz. Diese Fahrzeuge versorgen Bedürftige in den Wintermonaten mit Decken, Isomatten und warmen Mahlzeiten.
Doch von einer Entspannung der Obdachlosenkrise ist Deutschland weit entfernt – die Zahlen bleiben auf Rekordniveau. Sozialarbeit und öffentliche Spenden leisten einen unverzichtbaren Beitrag, besonders in der kalten Jahreszeit. Wer helfen möchte, kann durch direktes Engagement oder sachbezogene Spenden sofort Unterstützung bieten.
