Personalausweis wird ab Februar 2026 deutlich teurer – das kostet er dann
Nico MeyerPersonalausweis wird ab Februar 2026 deutlich teurer – das kostet er dann
Ab Februar 2026 steigen in ganz Deutschland die Gebühren für den Personalausweis. Der Bundesrat hat die entsprechenden Änderungen am 30. Januar gebilligt, um die Prozesse für Pässe und Ausweisdokumente zu vereinfachen. Die höheren Kosten sollen die gestiegenen Produktions- und Verwaltungskosten decken.
Die neuen Gebühren treten nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt am 7. Februar 2026 in Kraft. Erwachsene zahlen dann für einen Personalausweis 46 Euro statt bisher 37 Euro. Bei Antragstellern unter 24 Jahren steigt die Gebühr von 22,80 Euro auf 27,60 Euro.
Die Verordnung zielt zudem darauf ab, den bürokratischen Aufwand für die Bundespolizei und die örtlichen Bürgerämter zu verringern. Zwar sind digitale Verbesserungen vorgesehen, doch nicht alle Städte bieten derzeit Online-Terminbuchungen für Ausweisservices an. Größere Kommunen wie Dortmund, Magdeburg und Plauen haben diese Option bereits eingeführt, doch bundesweite Daten liegen nicht vor.
In Velbert können Bürger Termine für die Beantragung des Personalausweises über das städtische Serviceportal buchen. Alternativ steht die Hotline unter 02051/26-2320 für Fragen zur Verfügung.
Die Gebührenerhöhungen gelten ab dem 7. Februar 2026 einheitlich. Behörden und Bundespolizei erwarten durch die neuen Regelungen effizientere Abläufe. Bürger sollten vor einem Besuch im Bürgeramt auf der Website ihrer Stadt nach verfügbaren Terminoptionen schauen.
