Peter Draisaitl verlässt Krefeld Pinguine nach erfolgreicher Ära als Sportdirektor
Jakob BauerPeter Draisaitl verlässt Krefeld Pinguine nach erfolgreicher Ära als Sportdirektor
Peter Draisaitl wird am Ende der Saison sein Amt als Sportdirektor der Krefeld Pinguine aufgeben. Der Verein gab die Entscheidung bekannt, nachdem man sich auf eine Umstrukturierung der sportlichen Leitung geeinigt hatte. Draisaitl, ein ehemaliger deutscher Meister und Nationalspieler, war maßgeblich am jüngsten Erfolg des Teams beteiligt.
Sein Abschied fällt in eine Phase, in der sich Krefeld als Tabellenführer auf die Playoffs vorbereitet. Der Club bleibt ein klarer Favorit für die Rückkehr in die Deutsche Eishockey Liga (DEL).
Draisaitl war im Oktober 2022 zu den Pinguinen gestoßen, zunächst als Cheftrainer, bevor er die Rolle des Sportdirektors übernahm. Unter seiner Führung gewann Krefeld in der Saison 2022/23 die Meisterschaft der DEL2. Anschließend sicherte sich das Team über die Qualifikationsrunde den Wiederaufstieg in die DEL – ein Erfolg, den andere Aufsteiger wie die Löwen Frankfurt oder die Black Dragons Erfurt nicht wiederholen konnten.
Vor seiner Zeit in Krefeld hatte Draisaitl eine erfolgreiche Karriere. Er bestritt 165 Länderspiele für Deutschland und gewann 1995 mit den Kölner Haien den nationalen Titel. Sein Sohn Leon ist heute ein NHL-Star und feierte im Februar in Mailand sein Olympia-Debüt.
Der Verein dankte Draisaitl für seine Verdienste in den vergangenen drei Jahren. Seine Arbeit half, Krefeld zu einem der konstantesten und erfolgreichsten Teams der DEL2 zu formen. Die Neuausrichtung der sportlichen Leitung führte schließlich zur einvernehmlichen Trennung.
Mit Draisaitls Abgang endet eine Phase stetigen Aufstiegs für die Pinguine. Das Team geht als klarer Spitzenreiter in die Playoffs und strebt die Rückkehr in die DEL an. Sein Einfluss wird in der starken Position und den jüngsten Erfolgen des Vereins weiter spürbar bleiben.
