Petrit Halilaj gewinnt Nasher-Preis für bewegende Kriegs-Kunst
Kosovarischer Künstler gewinnt Nasher-Preis, einen der größten Auszeichnungen für Bildhauerei
Petrit Halilaj, dessen Kunst die Unschuld der Kindheit mit den ernüchternden Realitäten des Krieges kontrastiert, ist der jüngste Preisträger.
Kosovarischer Künstler gewinnt Nasher-Preis, eine der bedeutendsten Auszeichnungen für Bildhauerei
Teaser: Petrit Halilaj, dessen Kunst die Unschuld der Kindheit mit den ernüchternden Realitäten des Krieges kontrastiert, ist der jüngste Preisträger in der Geschichte der Auszeichnung.
2. Oktober 2025
Der kosovarische Künstler Petrit Halilaj hat den Nasher-Preis 2027 gewonnen, eine der renommiertesten Auszeichnungen der Kunstwelt. Mit 40 Jahren ist er der jüngste Preisträger seit Bestehen des Preises. Seine Werke spiegeln den Gegensatz zwischen kindlicher Unschuld und den harten Realitäten des Krieges wider – geprägt durch seine Jugend im Kosovo während des Konflikts der 1990er-Jahre.
Halilaj ist der neunte Künstler, der mit dem Nasher-Preis geehrt wird, und reiht sich damit in eine Liste internationaler Preisträger von hohem Ansehen ein. Seine Kunst setzt sich häufig mit Themen wie Erinnerung, Vertreibung und Widerstandsfähigkeit auseinander, inspiriert von seinen persönlichen Erfahrungen. Carlos Basualdo, Direktor des Nasher Sculpture Center, betonte, dass Halilajs Schöpfungen Hoffnung stiften und Menschen über Grenzen hinweg verbinden.
Der Nasher-Preis wird die Restaurierung und den laufenden Betrieb des Hauses der Kultur mitfinanzieren. Die für 2027 geplante Wiedereröffnung soll in Kosovo einen Raum für Dialog und Kreativität schaffen. Halilajs Auszeichnung unterstreicht nicht nur seine künstlerische Bedeutung, sondern auch sein Engagement für den Wiederaufbau des kulturellen Erbes seiner Heimat.
