Polizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Nico MeyerPolizei stoppt 700 Kölner Fans auf dem Weg zum Auswärtsspiel in Stuttgart
Hunderte Fans des 1. FC Köln wurden am Samstagmorgen an der Reise zu einem Auswärtsspiel in Stuttgart gehindert. Die Polizei griff an einer Raststätte in der Nähe von Siegburg ein und stoppte etwa 700 Anhänger des 1. FC Köln, die sich in Bussen und Autos auf den Weg gemacht hatten. Die Gruppe wurde später unter strenger Bewachung nach Köln zurückbegleitet.
Das Ereignis ereignete sich gegen 10:30 Uhr am 14. Februar 2026. Fans des 1. FC Köln hatten sich auf einem Rasthof an der Autobahn A3 versammelt, einige mit Gesichtsbedeckungen. Die Behörden schritten schnell ein, riegelten den Bereich ab und leiteten eine großangelegte Operation ein.
Beamte durchsuchten die Fahrzeuge und verhängten Einreiseverbote für Baden-Württemberg, das Bundesland, in dem Stuttgart liegt. Mit der Maßnahme sollte möglichen Ausschreitungen im Vorfeld des Spiels des 1. FC Köln gegen den VFB Stuttgart vorgebeugt werden. Solche Schritte sind in Nordrhein-Westfalen gängige Praxis, wo die Polizei regelmäßig rivalisierende Fangruppen blockiert, um Zusammenstöße zu verhindern.
Statt ihre Fahrt fortzusetzen, wurden die Anhänger des 1. FC Köln umgedreht. Bereitschaftspolizisten begleiteten sie auf dem Rückweg in den Kölner Raum und sorgten dafür, dass es zu keinen weiteren Zwischenfällen kam.
Durch den Einsatz wurde verhindert, dass die Fans des 1. FC Köln Stuttgart erreichten; die Reisebeschränkungen wurden konsequent durchgesetzt. Die Polizei bestätigte, dass sich die Gruppe ohne größere Vorfälle auflöste. Die Anhänger des Vereins des 1. FC Köln werden das Auswärtsspiel gegen den VFB Stuttgart nun aufgrund des Eingriffs verpassen.
