Polizei zerschlägt illegales Feuerwerks-Netzwerk an niederländischer Grenze
Tim BöhmPaar verdächtigt des illegalen Handels mit Pyrotechnik - rund 20 Tonnen beschlagnahmt - Polizei zerschlägt illegales Feuerwerks-Netzwerk an niederländischer Grenze
Polizei in Niedersachsen deckt großangelegten illegalen Feuerwerkshandel nahe der deutsch-niederländischen Grenze auf
Zwei Verdächtige im Alter von 29 und 63 Jahren müssen sich nun wegen des Handels mit hochpotenten Pyrotechnik-Artikeln ohne die erforderlichen Genehmigungen verantworten. Bei der Razzia beschlagnahmten die Behörden rund 20 Tonnen explosives Material.
Die Ermittlungen nahmen ihren Ausgang, nachdem Beamte in einem ehemaligen Munitionsbunker ein Versteck mit illegalen Feuerwerkskörpern entdeckt hatten. Dort fanden sie hochwertige professionelle Feuerwerke sowie extrem gefährliche Knallkörper. Den Ermittlern zufolge nutzten die Beschuldigten Lagerstätten in der Grenzregion, um die Ware in andere Bundesländer zu verteilen.
Den beiden Männern wird vorgeworfen, einen nicht lizenzierten Handel mit Pyrotechnik betrieben zu haben. Ihre Aktivitäten umfassten angeblich große Mengen illegaler Sprengstoffe. Die Polizei prüft weiterhin das Ausmaß des Netzwerks und mögliche Verbindungen zu anderen Absatzmärkten in Europa.
Unter den beschlagnahmten Feuerwerken befanden sich einige der gefährlichsten Sorten, die auf dem Schwarzmarkt erhältlich sind. Die Verdächtigen müssen nun mit weiteren rechtlichen Konsequenzen rechnen. Noch ist unklar, in wie viele zusätzliche Bundesländer Lieferungen aus diesem Ring gelangt sein könnten.
