24 December 2025, 20:44

Post-Ost-Gemeinschaften starten in Berlin ein neues Dialogprojekt für Vielfalt und Vernetzung

Eine Gruppe von Männern, die für ein Foto posieren, mit Schildern im Hintergrund, die den Namen einer Organisation anzeigen.

Post-Ost-Gemeinschaften starten in Berlin ein neues Dialogprojekt für Vielfalt und Vernetzung

Vom 6. bis 8. August fand in Deutschland ein dreitägiges Treffen von Post-Ost-Gemeinschaften statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stiftung BUNT, die Sprach- und Kulturkurse anbietet. Das Treffen markierte den Start des neuen Projekts p(ost) Berlin, das den Dialog, die Identität und Vielfalt unter Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten fördern soll.

Die Konferenz war die erste im Rahmen des p(ost) Berlin-Projekts, einer Kooperation zwischen BUNT und dem Bundesprogramm Demokratie lebt!. Zu den Teilnehmenden zählten unter anderem der Frauenpower Ukrainian Women Integration Association aus Sachsen-Anhalt, der ukrainische Frauen bei der Integration in die deutsche Gesellschaft unterstützt, sowie Mavka Berlin, ein ehrenamtlich getragenes Umwelt- und Sozialprojekt zur Integration, das größtenteils von Geflüchteten aus der Ukraine betrieben wird.

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Wladimir Weinberg, Geschäftsführer des Bundesverbands russischsprachiger Eltern, hielt einen Vortrag über den Aufbau starker Gemeinschaften. Er betonte, dass erfolgreiche Zusammenarbeit in Vereinen auf Vertrauen und nicht auf starren Hierarchien beruhe. Weitere beteiligte Organisationen waren Nash Berlin, das ukrainische Kulturschaffende vernetzt und mit dem Verein Mriya kooperiert, sowie die Deutsch-Kasachische Gesellschaft e.V., die seit 1997 die Beziehungen zwischen Kasachstan und Deutschland pflegt. Auch der Kinder- und Jugendverband JunOst nahm teil, der sich für junge Menschen mit russischsprachigem Hintergrund engagiert. Obwohl der Fokus auf Post-Ost-Gemeinschaften lag, waren auch übergreifende prodemokratische Gruppen vertreten – ein Zeichen für die weiteren Ziele des Projekts in Sachen Inklusion und bürgerschaftlichem Engagement.

Das Treffen brachte vielfältige Gruppen zusammen, die mit Migrantinnen und Migranten aus Osteuropa und Zentralasien arbeiten. Durch den Austausch und die Vernetzung will das p(ost) Berlin-Projekt Gemeinschaftsnetzwerke stärken. Weitere Veranstaltungen und Kooperationen sind im Rahmen der Initiative geplant.