Rasender VW Golf in Köln: Polizei stoppt 20-Jährigen nach lebensgefährlichen Driftmanövern
Tim BöhmRasender VW Golf in Köln: Polizei stoppt 20-Jährigen nach lebensgefährlichen Driftmanövern
Ein 20-jähriger Autofahrer hat in Köln sein Volkswagen verloren, nachdem die Polizei ihn bei gefährlichen Stunts erwischte. Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Küppersteg, wo Beamte einen schwarzen VW Golf beobachteten, der mit fast doppelter Höchstgeschwindigkeit raste und dabei Driftmanöver durchführte. Bisher gibt es keine Hinweise auf Verbindungen zu organisierten Rennsportgruppen.
Zunächst war der Wagen mit normalem Tempo unterwegs, bevor er plötzlich in einer 50er-Zone auf etwa 100 km/h beschleunigte. Anschließend verlor der Fahrer die Kontrolle und ließ das Volkswagen absichtlich mit hoher Geschwindigkeit um eine Brückenstütze schleudern.
Die Polizei griff sofort ein, stoppte das Auto und nahm den Fahrer sowie zwei Mitfahrer – 19 und 23 Jahre alt – vorläufig fest. Wegen der rücksichtslosen Fahrweise wurde das Volkswagen noch vor Ort beschlagnahmt. Die Ermittlungen ergaben keine Beweise für eine Verbindung des Fahrers zu Motorsportclubs oder illegalen Rennnetzwerken.
Der schwarze VW Golf bleibt nach dem Vorfall in Polizeigewahrsam. Dem Fahrer drohen nun mögliche Anklagen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und überhöhtem Tempo. Weitere Details zu den Mitfahrern oder zusätzlichen Strafen wurden nicht bekannt gegeben.
