Rekordhaushalt 2026: 524,54 **Milliarden** für Verteidigung und Infrastruktur
Nico MeyerRekordhaushalt 2026: 524,54 **Milliarden** für Verteidigung und Infrastruktur
Bosbach: "Haushalt ist kein Wunschkonzert, sondern ein Sicherheitsnetz"
Vorschau Die Bundestagsabgeordnete des Rheinisch-Bergischen Kreises, Caroline Bosbach (CDU), kommentiert den heute verabschiedeten Bundeshaushalt 2026. Die Schwarz-Rote Koalition hat innerhalb von zehn Wochen zwei Haushalte beschlossen – ein Beweis, dass das Bündnis "nicht nur streiten, sondern auch entscheiden und liefern" kann.
28. November 2025, 07:20 Uhr MEZ
Schlagwörter Finanzen, Wirtschaft, Politik, Allgemeine Nachrichten
Artikel Die Bundesregierung hat den Rekordhaushalt 2026 mit einem Volumen von 524,54 Milliarden Euro verabschiedet. Das 3.461 Seiten starke Dokument sieht mit 118,2 Milliarden Euro die höchsten Investitionen der Geschichte vor und setzt klare Schwerpunkte in den Bereichen Verteidigung, Infrastruktur und wirtschaftliche Entlastung. Die Abgeordneten brachten den Plan in nur zehn Wochen auf den Weg – ein ungewöhnlich zügiges Verfahren für ein Finanzpaket dieses Ausmaßes.
Bis 2029 sind 600 Milliarden Euro für die Bundeswehr vorgesehen, darunter der Aufbau eines flächendeckenden Drohnenabwehrsystems ab 2026. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Infrastruktur: Mit 169 Milliarden Euro für Straßen, Schienen und Wasserwege wird hier so viel investiert wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Der Haushalt 2026 bricht finanzpolitisch neue Rekorde und zielt auf Verteidigung, Infrastruktur sowie wirtschaftliche Stabilisierung ab. Mit Gesamtausgaben von 524,54 Milliarden Euro unterstreicht er den Willen zu langfristigem Wachstum und Sicherheit. Nun steht die Regierung vor der Herausforderung, die ehrgeizigen Pläne angesichts anhaltender politischer und wirtschaftlicher Spannungen umzusetzen.
