Rote Karte: Köln muss im Hinrunden-Endspiel auf van den Berg verzichten
Johanna AlbrechtRote Karte: Köln muss im Hinrunden-Endspiel auf van den Berg verzichten - Rote Karte: Köln muss im Hinrunden-Endspiel auf van den Berg verzichten
Die defensiven Probleme des 1. FC Köln haben sich verschärft, nachdem Rav van den Berg für zwei Spiele gesperrt wurde. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) bestrafte den Spieler wegen Handspiels im jüngsten Spiel gegen Union Berlin. Sein Fehlen zwingt den Verein nun, sich für zwei entscheidende Partien vor der Winterpause umzustellen.
Die Sperre kommt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Köln. Die Abwehrspieler Timo Hübers und Luca Kilian fallen bereits verletzungsbedingt aus, während die Einsatzfähigkeit von Joel Schmied weiterhin ungewiss ist. Ohne van den Berg muss das Team nun dessen Position in den letzten Spielen der Hinrunde besetzen.
Der gesperrte Akteur verpasst das Auswärtsspiel in Heidenheim sowie das Heimspiel gegen den FC Bayern München. Beide Begegnungen sind von Bedeutung, da Köln vor der Saisonhalbzeit noch Punkte sichern will. Bisher wurde kein offizieller Ersatz benannt, was Fragen zur Neuaufstellung der Abwehr aufwirft.
Stand Ende Januar steht noch kein alternativer Verteidiger als einsatzbereit fest. Der Klub steht unter Zeitdruck, die Lücke zu schließen, bevor die Saison 2026 wieder beginnt.
Van den Bergs Sperre verlängert die wachsende Verletztenliste des 1. FC Köln. Das Team muss nun zwei anspruchsvolle Spiele ohne zentrale Abwehrkräfte bestreiten. Seine Rückkehr im neuen Jahr wird entscheidend sein, um die Defensive zu stabilisieren.
