"Rundschau" stellt zum 1. April 2026 ihr Erscheinen ein – 30 Jobs betroffen

Jakob Bauer
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Titelseite einer deutschen Zeitung vom 13. November 1939 mit der Schlagzeile "Weitpreubliche Zeitung", die eine Gruppe von Menschen in traditioneller deutscher Kleidung zeigt, die feierlich wirkt.Jakob Bauer

"Rundschau" stellt zum 1. April 2026 ihr Erscheinen ein – 30 Jobs betroffen

Die Zeitung Rundschau wird am 1. April 2026 eingestellt, wie der leitende Redakteur und stellvertretende Chefredakteur Stefan Überall in einem LinkedIn-Beitrag bestätigte. Die Schließung folgt einer Umstrukturierungsvereinbarung zwischen der DuMont Mediengruppe und dem Heinen Verlag, durch die etwa 30 fest angestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Entlassungen betroffen sind.

Überall hatte gehofft, bei der Rundschau eine langfristige Karriere aufzubauen und dort in Führungspositionen als leitender Redakteur und stellvertretender Chefredakteur zu wirken. Doch die plötzliche Einstellung beendet seine Zeit beim Blatt vorzeitig und zwingt ihn, öffentlich nach neuen beruflichen Möglichkeiten in Köln, dem Rheinland oder Nordrhein-Westfalen zu suchen – sei es im Journalismus oder in einem anderen Bereich.

Die Entscheidung stieß auf Kritik von Journalistengewerkschaften, die DuMont und dem Heinen Verlag vorwarfen, den Prozess unzureichend gestaltet zu haben. Johannes Heinen versprach jedoch "faire Abfindungsregelungen" für die betroffenen Beschäftigten. Bisher gibt es keine Details dazu, wie sich das Redaktionsteam auf die Stellenstreichungen vorbereitet hat, die gemeinsam mit dem Schließungstermin im April 2026 bekannt gegeben wurden.

Für Überall ist die Einstellung nicht nur ein persönlicher Einschlag, der seine Karriere betrifft, sondern auch ein Verlust für die Medienvielfalt und das gesamte Team. Seine öffentliche Jobsuche verdeutlicht die größere Instabilität im regionalen Journalismus, wo Umstrukturierungen und Entlassungen die Branche prägen.

Mit dem Verschwinden der Rundschau im nächsten Jahr verlieren 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze – sofern sie nicht rechtzeitig eine neue Anstellung finden. Die Schließung markiert das Ende einer Ära für die Zeitung, während Überalls Suche nach einer neuen Position die Herausforderungen unterstreicht, vor denen Journalisten in einer sich rasant wandelnden Medienlandschaft stehen.

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