25 February 2026, 12:42

"Schmieden für den Frieden" bringt über 10.000 Euro für humanitäre Hilfe ein

Eine Gruppe von Männern in einer Schmiede, jeder hält einen Hammer, auf einem Schwarz-Weiß-Bild.

"Schmieden für den Frieden" bringt über 10.000 Euro für humanitäre Hilfe ein

Bergisches Museum für Bergbau, Handwerk und Handel sammelt 10.080 Euro mit "Schmieden für den Frieden"

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Das Bergische Museum für Bergbau, Handwerk und Handel hat im Rahmen seiner Aktion "Schmieden für den Frieden" insgesamt 10.080 Euro eingeworben. Die Initiative verband traditionelles Schmiedehandwerk mit wohltätigem Engagement und stieß bei Besuchern sowie der lokalen Gemeinschaft auf große Resonanz.

Während der Veranstaltung fertigten Teilnehmerinnen und Teilnehmer sogenannte Friedensnägel von etwa 25 Zentimetern Länge an. Die Bethe-Stiftung verdoppelte die Spendensumme anschließend durch eine Zuwendungsgarantie und steigerte den Gesamtbetrag so auf über 10.000 Euro.

Die Hälfte der Gelder fließt nun in inklusive Bildungsprojekte des Bergischen Museums selbst. Die verbleibenden 5.040 Euro gehen an den Förderverein der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach–Butscha und unterstützen damit humanitäre Hilfsmaßnahmen in der ukrainischen Partnerstadt Butscha.

Sandra Brauer, die Museumsleiterin, betonte, wie das Projekt handwerkliche Tradition mit gesellschaftlicher Verantwortung verband. Willi Carl, Vorsitzender des Museums-Fördervereins, dankte den Besuchern für ihre Großzügigkeit. Klaus Orth, Vorstandsmitglied der Bethe-Stiftung, erläuterte, dass es der Stiftung darum gehe, bürgerschaftliches Engagement auf praktische Weise zu stärken.

Arne Meinhardt, Vertreter der Partnerschaft Bergisch Gladbach–Butscha, unterstrich, welch direkte Wirkung die Mittel für die vom Krieg in der Ukraine Betroffenen entfalten werden.

Die Kampagne ist nun abgeschlossen; die eingeworbenen Gelder werden zwischen Museumsprogrammen und humanitärer Hilfe aufgeteilt. Während ähnliche Initiativen, die Handwerksprojekte mit Kriegsnothilfe verknüpfen, weltweit selten zu sein scheinen, setzt dieses Vorhaben ein lokales Beispiel für gemeindebasierte Solidarität.