Silvester in Berlin: Gelungene Koordination trotz Angriffe auf Einsatzkräfte
Johanna AlbrechtSilvester in Berlin: Gelungene Koordination trotz Angriffe auf Einsatzkräfte
Silvesterfeiern in Berlin: Gute Zusammenarbeit, aber Angriffe auf Einsatzkräfte
Die Silvesterfeierlichkeiten in Berlin verliefen dank enger Abstimmung zwischen Stadtverwaltung, Polizei und Feuerwehr reibungslos. Oberbürgermeister Thomas Kufen lobte den geordneten Ablauf, verurteilte jedoch gleichzeitig Angriffe auf Rettungskräfte. Später bedankte er sich bei allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz in der Nacht.
Ein zentrales Element der Sicherheitsvorkehrungen war die mobile Videoüberwachung. Die Polizei setzte das System in der Nähe des Wasserturms im Südostviertel ein. Für die Feiern 2026 schlug Kufen vor, dass nicht die Polizei, sondern das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) für die mobile Überwachung zuständig sein sollte.
Der Oberbürgermeister betonte zudem die Notwendigkeit erweiterter kommunaler Befugnisse. Er forderte die Landesregierung auf, Städten die eigenständige Nutzung mobiler Kameras an gefährdeten Orten zu ermöglichen. Gleichzeitig zeigte er sich erleichtert über die gelungene Zusammenarbeit zwischen Stadtmitarbeitern, Polizei und Feuerwehr.
Trotz des insgesamt positiven Verlaufs kritisierte Kufen scharf gewalttätige Übergriffe auf Einsatzkräfte. Solche Angriffe seien inakzeptabel, stellte er klar. Darüber hinaus dankte er den Essener Betriebsgesellschaften (EBE) für ihren Einsatz bei der Reinigung der Stadt nach den Feiern.
Die Silvesterveranstaltungen in Berlin verliefen dank wirksamer Sicherheitsmaßnahmen und guter Koordination erfolgreich. Kufens Forderung nach erweiterten Überwachungskompetenzen muss nun auf Landesebene geprüft werden. Sein Dank an die Einsatz- und Aufräumteams unterstrich das Engagement der Stadt für Sicherheit und Ordnung.
