22 March 2026, 10:15

Solingens Lieferkontor öffnet 2024 häufiger für Besucher und Zeitreisen

Gemälde einer 19. Jahrhundert-Kölner Stadtansicht mit Booten, Gebäuden, Rauch und Himmel, unten mit der Aufschrift "Cologne, Germany in the 19th century".

Solingens Lieferkontor öffnet 2024 häufiger für Besucher und Zeitreisen

Solingens historisches Lieferkontor öffnet in diesem Jahr häufiger im Rahmen des dezentralen Industriemuseums der Stadt

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Das Lieferkontor, einst ein zentraler Ort, an dem Frauen schwere Lasten transportierten und ihren Lohn erhielten, soll in dieser Wandersaison mehr Besuchern zugänglich sein. Vor Ort laufen derzeit Initiativen, um den Zugang durch Führungen und zusätzliche Öffnungstage auszuweiten.

Das Lieferkontor ist einer von mehreren Standorten des Solinger Industriemuseums – neben der Hendrichs'schen Fallhammer-Schmiede und dem Wipperkotten. Jeder Ort beleuchtet einen anderen Aspekt der industriellen Vergangenheit der Stadt, von der Schleiferei bis zur Schmiedekunst. Das Lieferkontor selbst erzählt die Geschichte der Liewerfrauen – jener kräftigen Frauen, die einst Waren entlang historischer Lieferrouten trugen.

Von März bis Oktober planen die Stadt und der Förderverein des Museums, das Lieferkontor an mindestens einem Sonntag im Monat zu öffnen. Der örtliche Guide Lutz Peters wird an vier zusätzlichen Sonntagen von 11:00 bis 13:00 Uhr Führungen anbieten. Sollten sich weitere Ehrenamtliche melden, könnten weitere Termine hinzukommen.

2026 wird das Büro dank des Stadtmarketings fünfmal geöffnet sein – jeweils von 10:00 bis 14:00 Uhr. Langfristig soll es jeden ersten Sonntag im Monat von April bis Oktober zugänglich sein.

Zudem ist für den 19. April um 13:00 Uhr eine geführte Wanderung geplant. Startpunkt ist das Gründerzentrum, von wo aus ein Teil des Liewerfrauenwegs bis nach Wipperkotten führt. Die Tour bietet Einblicke in das industrielle Erbe der Region.

Die erweiterten Öffnungszeiten geben Besuchern mehr Gelegenheit, Solingens Industriegeschichte zu erkunden. Die Veranstalter hoffen, dass die zusätzlichen Termine und Führungen sowohl Einheimische als auch Touristen anziehen. Der Erfolg des Vorhabens hängt dabei von der Unterstützung durch Freiwillige und dem öffentlichen Interesse ab.

Quelle