SPD Meerbusch feiert Jubiläen und verabschiedet langjährige Mitglieder bei Netzwerkabend
Tim BöhmSPD Meerbusch feiert Jubiläen und verabschiedet langjährige Mitglieder bei Netzwerkabend
SPD Meerbusch veranstaltet Netzwerkabend: Neue Mitglieder willkommen geheißen, langjährige Verdienste gewürdigt und Wechsel in der lokalen Führung
Die SPD Meerbusch veranstaltete einen Nius (Abend), um neue Mitglieder zu begrüßen, scheidende Kollegen zu verabschieden und Wahlkandidat:innen zu danken. Die Veranstaltung markierte zudem ein Jubiläum für ein langjähriges Mitglied und präsentierte Veränderungen in der örtlichen Parteiführung.
Chantal Messing, Vorsitzende der SPD Meerbusch, moderierte den Abend. Ein Höhepunkt war die Ehrung von Hans Günter Focken, der seit 40 Jahren Parteimitglied ist. Die Anwesenden würdigten seinen Einsatz, seine Integrität und sein Engagement für lokale Herausforderungen.
Jürgen Kaden, der bei der letzten Wahl das beste Einzelresultat für die Partei erzielte, kündigte seinen Rückzug als Stadtrat an. Er bleibt jedoch als sachkundiger Bürger im Planungsausschuss aktiv. Nicole Niederdellmann-Siemes, die neu gewählte Fraktionsvorsitzende der SPD, bedauerte den Abschied von Kaden und Dieter Jürginkes und betonte, wie sehr beide fehlen werden.
Auch die neu gewählten Mitglieder des Integrationsrats nahmen an dem Abend teil. Sie sprachen über Pläne für eine enge Zusammenarbeit mit der SPD-Fraktion in künftigen Projekten.
Obwohl die Veranstaltung die personellen Veränderungen in den Fokus stellte, wurde der oder die neue Vorsitzende der SPD-Fraktion im Meerbuscher Stadtrat nicht benannt. Auf Kreisebene führen Mirjam Hufschmidt und Hans Joachim Kremser gemeinsam die SPD-Kreistagsfraktion an, doch ihre Positionen beziehen sich nicht direkt auf den Meerbuscher Stadtrat.
Der Abend stärkte den Zusammenhalt innerhalb der SPD Meerbusch, ehrte langjährige Leistungen und bereitete den Boden für neue Kooperationen. Mit Kadens Rückzug aus dem Stadtrat und neuen Gesichtern im Integrationsrat passt die Partei ihre lokale Struktur an. Künftig wird es darauf ankommen, sowohl die scheidenden als auch die neuen Mitglieder einzubinden und das Engagement aufrechtzuerhalten.
