20 February 2026, 10:29

Stadtrat beschließt 252-Millionen-Euro-Haushalt für Bildung und Sicherheit bis 2026

Ein Plakat mit einer detaillierten Karte der Vereinigten Staaten, die Straßen und Highways hervorhebt, betitelt mit "Corridor Growth Projects" in fetter schwarzer Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Stadtrat beschließt 252-Millionen-Euro-Haushalt für Bildung und Sicherheit bis 2026

Der Stadtrat hat einstimmig den Haushalt 2026 verabschiedet, der umfangreiche Investitionen in Bildung, Sicherheit und Infrastruktur vorsieht. Bürgermeister Klaus Krützen bezeichnete ihn als "Investitionshaushalt" mit einem klaren Fokus auf langfristige Entwicklung. Der Plan geht nun zur Prüfung an die kommunale Aufsichtsbehörde, bevor er endgültig veröffentlicht wird.

Am 19. Februar 2026 billigten die Stadträte den Finanzplan, der Einnahmen in Höhe von 243,5 Millionen Euro bei Ausgaben von 252,0 Millionen Euro vorsieht. Damit verbleibt ein erwartetes Defizit von rund 3,9 Millionen Euro für das kommende Jahr. Die Investitionsausgaben belaufen sich auf 62,9 Millionen Euro, wobei 34,1 Millionen Euro durch neue Kredite finanziert werden.

Im Bildungsbereich steht die Erweiterung der Dritten Gesamtschule in Wevelinghoven im Mittelpunkt, für die über 16 Millionen Euro vorgesehen sind. Weitere 3,1 Millionen Euro fließen in einen Neubau für die Naturwissenschaften am Erasmus-Gymnasium, während fast 2 Millionen Euro für die Sanierung des Lehrschwimmbeckens in Wevelinghoven bereitgestellt werden.

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Auch die öffentliche Sicherheit wird deutlich gestärkt: 3,5 Millionen Euro sind für ein neues Feuerwehrhaus in Kapellen eingeplant, rund 1,2 Millionen Euro für moderne Löschfahrzeuge. Im sozialen Bereich profitiert eine neue Obdachlosenunterkunft an der Ringstraße von 2,9 Millionen Euro.

Bei der Infrastruktur werden 1,15 Millionen Euro in barrierefreie Bushaltestellen investiert, weitere 920.000 Euro in die Komplettsanierung der Nord-Süd-Kohlenbahnbrücke. Nach Ablauf der gesetzlichen Prüfungsfrist wird der endgültige Haushalt veröffentlicht.

Der beschlossene Etat lenkt Mittel in zentrale Bereiche wie Schulen, Rettungsdienste und Verkehr. Nach der Prüfung durch die Aufsichtsbehörde wird das vollständige Dokument der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Stadt erwartet, dass diese Investitionen das Wachstum fördern und den Alltag der Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessern.