22 February 2026, 06:34

Streit um 26-Meter-Türme: Bergisch Gladbach nutzt Turbolader für umstrittenes Wohnprojekt

Eine Karte eines vorgeschlagenen Wohnbaugrundstücks auf einem Blatt Papier, unterteilt in farblich kodierte Abschnitte mit Beschriftungen und Text, der Gebäude, Straße und andere Merkmale detailliert.

Streit um 26-Meter-Türme: Bergisch Gladbach nutzt Turbolader für umstrittenes Wohnprojekt

In Bergisch Gladbach soll trotz geltender Bebauungsvorschriften, die ein solches Vorhaben normalerweise blockieren würden, ein großes Wohnprojekt realisiert werden. Der Bauherr plant zwei 26 Meter hohe Türme über dem Parkbereich des Einkaufszentrums Strundepark. Das Projekt stützt sich auf die deutschen Turbolader-Schnellverfahren, um voranzukommen.

Die geplante Bebauung erstreckt sich entlang der Körtener Straße über 100 bzw. 50 Meter, beginnend in der Nähe des Kreisverkehrs am Ende der Hauptstraße. Das Gebäude soll acht Stockwerke umfassen: eine oberirdische Parkebene, vier gemischt genutzte Etagen für Wohnungen und Gewerbe sowie zwei zurückgestaffelte Obergeschosse. Lediglich eine 220 Jahre alte Blutbuche und ein Umspannwerk würden die beiden Gebäudeflügel unterbrechen.

Nach den üblichen Vorschriften würde das Projekt aufgrund seiner Größe und der Wohnnutzung in einem Gewerbegebiet scheitern. Der Bauherr nutzt jedoch den Turbolader, um diese Beschränkungen zu umgehen. Stadtvertreter warnen, dass die Genehmigung eines so hohen Bauwerks künftige Entwicklungen im Gebiet prägen könnte.

Die Stadtverwaltung hat Bedingungen für die Anwendung des Turboladers festgelegt und kommerzielle Zonen wie Lochermühle ausgeschlossen. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Stadtplanungsausschuss, der die Pläne am 5. März prüfen wird. Das Gremium kann den Entwurf genehmigen, ändern, verkleinern oder vollständig ablehnen.

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Bei einer Zustimmung würden die Türme zu einem der größten Bauprojekte Bergisch Gladbachs werden. Die Entscheidung des Ausschusses wird zeigen, ob das Vorhaben einen neuen Maßstab für die Bebauung in der Zone setzt. Eine Entscheidung wird nach der Sitzung am 5. März erwartet.