Stuttgarts „Gerresheimer Winterzauber“ fällt 2025 aus – und jetzt?
Johanna AlbrechtStuttgarts „Gerresheimer Winterzauber“ fällt 2025 aus – und jetzt?
Stuttgarts Weihnachtsmarkt „Gerresheimer Winterzauber“ abgesagt
Die Stadt Stuttgart hat den Gerresheimer Winterzauber abgesagt. Die Entscheidung fiel nach Bedenken wegen mangelhafter Planung und unzureichender Verkehrsführung. Die Veranstalter hatten bis zuletzt auf eine Genehmigung gehofft, mussten die Absage jedoch schließlich hinnehmen.
Von der Streichung betroffen ist auch Eis & Aura, eine geplante Eisshow im Rahmen des Marktes. Da bereits Tickets verkauft wurden, müssen Besucher nun auf Rückerstattungen warten, während die Organisatoren mit zusätzlichen Kosten konfrontiert sind.
Verantwortlich für die Durchführung sollte die Maus Event GmbH sein, unterstützt vom lokalen Verein Die Gerresheimer Mädchen. Dieselbe Gruppe hatte den Markt bereits 2021 organisiert – damals war er ebenfalls kurzfristig abgesagt worden.
Über 70 Schaustellerfamilien hatten bereits Verträge unterzeichnet und in die Vorbereitungen investiert. Ihre Enttäuschung spiegelte sich auch in den Reaktionen auf Facebook wider, wo viele Nutzer die Vorgehensweise der Stadt kritisierten. Einige nannten die Entscheidung ungerecht, andere fragten, warum die Absage so spät erfolgte.
Trotz des Rückschlags blickt die Maus Event GmbH bereits nach vorn: Das Unternehmen will das Genehmigungsverfahren frühzeitig neu aufrollen, um den Markt 2026 zurückzubringen.
Die Absage wurde ausgerechnet auf Facebook bekannt gegeben – derselben Plattform, auf der zuvor mit Werbung Vorfreude geweckt worden war. Jetzt müssen die Käufer der Eis & Aura-Tickets auf ihre Rückerstattungen warten, was die finanzielle Belastung für Veranstalter und Beteiligte weiter verschärft.
Die Absage hinterlässt Familien, Händler und Besucher ohne das geplante vorweihnachtliche Event. Während die Rückerstattungen für die Eisshow nun abgewickelt werden, stehen die Organisatoren vor der Herausforderung, ihre verlorenen Investitionen zu kompensieren.
Ob die Stadt ihre Entscheidung noch einmal überdenken könnte, blieb offen. Bis auf Weiteres hängt die Zukunft des Marktes von einem erneuten Genehmigungsverfahren ab – mit 2026 als frühestmöglichem Termin für eine Rückkehr.
