15 April 2026, 22:16

Überraschende Razzia im Kreis Borken: Illegale Beschäftigung und Sozialbetrug aufgedeckt

Altes Buch mit dem Titel "American Hotel Bill of Fare von 1862" mit einer Gebäudeabbildung und Text zu den Restaurantangeboten

Überraschende Razzia im Kreis Borken: Illegale Beschäftigung und Sozialbetrug aufgedeckt

Behörden führen überraschende Kontrollen im Kreis Borken durch

Am Abend des Sonntag, 31. August 2025, führten Behörden im Kreis Borken unerwartete Kontrollen durch. Ein Team aus Zollbeamten, Polizisten und Mitarbeitern der Ausländerbehörde überprüfte sechs Betriebe und deckte dabei zahlreiche Verstöße gegen geltendes Recht auf. Die Überprüfungen brachten Fälle von illegaler Beschäftigung, nicht gezahlten Sozialabgaben sowie Verstöße gegen den Mindestlohn ans Licht.

Neun Zollfahnder des Hauptzollamts Münster leiteten die Aktion, unterstützt von drei Mitarbeitern des Ausländeramts und zwei Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde Borken. Das Team kontrollierte fünf Restaurants und ein Taxiunternehmen im gesamten Kreisgebiet.

In einem der Betriebe wurde ein 68-jähriger Mitarbeiter ohne gültigen Aufenthaltstitel angetroffen. In einem weiteren Restaurant arbeitete ein Mann ohne legalen Aufenthaltsstatus, zudem waren zwei Beschäftigte nicht bei der Sozialversicherung gemeldet, und ein Angestellter erhielt Lohn unter dem Mindestlohn. In einem dritten Lokal fehlte bei mehreren Mitarbeitern die Sozialversicherungsanmeldung, während zwei Beschäftigte keine Ausweispapiere vorlegen konnten.

Das Hauptzollamt Münster hat nun Ermittlungen gegen Arbeitgeber eingeleitet, die in Verbindung mit illegalem Aufenthalt, Sozialversicherungsbetrug und Mindestlohnverstößen stehen. Gegen einen Mitarbeiter, der sich der Zusammenarbeit mit den Zollbeamten verweigerte, wurde zudem ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Goswin Brehe, Leiter der Abteilung Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS), betonte, dass solche Kontrollen dazu beitrügen, gesetzestreue Unternehmen vor unfairem Wettbewerb zu schützen.

Die Aktion förderte schwerwiegende Verstöße gegen Arbeits- und Aufenthaltsrecht zutage. Den Arbeitgebern drohen nun rechtliche Konsequenzen, während auch Beschäftigte ohne gültige Papiere oder korrekte Lohnnachweise mit Sanktionen rechnen müssen. Die Behörden wiesen erneut auf die Bedeutung der Einhaltung von Vorschriften hin, um faire Wettbewerbsbedingungen in der Region zu gewährleisten.

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