28 January 2026, 02:23

Ukrainischer Botschafter stärkt in Krefeld wirtschaftliche Brücken trotz Kriegsfolgen

Ein blaues Plakat mit dem Logo und Text der Biden-Harris-Regierung, das die Kongressmitglieder dazu aufruft, mehr Ressourcen für die Ukraine bereitzustellen.

Ukrainischer Botschafter stärkt in Krefeld wirtschaftliche Brücken trotz Kriegsfolgen

Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makejew, besuchte kürzlich Krefeld, um die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zu stärken. Während der Reise traf er sich mit lokalen Unternehmen und Vertretern aus Politik und Verwaltung – ein Zeichen für die wachsenden Handelsbeziehungen: Deutsche Firmen exportieren bereits Waren im Wert von 4,6 Milliarden Euro jährlich in die Ukraine.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Besuch begann für Botschafter Makejew beim NRW-Wirtschaftsforum in Neuss, bevor es nach Krefeld ging. Dort informierte er sich bei Miele, einem der weltweit führenden Hersteller von Haushaltsgeräten, über mögliche Kooperationen. Als globaler Branchenprimus war das Unternehmen ein zentraler Programmpunkt seiner Agenda.

Im Krefelder Rathaus trug sich Makejew ins Goldene Buch ein, eine traditionelle Ehre für hochrangige Gäste. In Gesprächen thematisierte er die verheerenden Folgen des russischen Krieges für die ukrainische Infrastruktur, darunter die Zerstörung von Kraftwerken. Persönlich berichtete er von den Erfahrungen seiner Mutter in Kiew, wo Stromausfälle und Angriffe zum Alltag gehören. Bürgermeister Frank Meyer begrüßte den Botschafter und würdigte den ungebrochenen Freiheitswillen der Ukrainerinnen und Ukrainer. Gleichzeitig rief Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein und ukrainischer Honorarkonsul, lokale Unternehmen dazu auf, in der Ukraine zu investieren. Trotz des anhaltenden Krieges betonte er das langfristige Potenzial des Landes.

Die Reise festigte die Verbindungen zwischen Krefeld und der Ukraine – mit Fokus auf Handel und Solidarität. Die deutschen Exporte in die Ukraine liegen bereits bei 4,6 Milliarden Euro pro Jahr; weitere Steigerungen sind erwünscht. Die Gespräche des Botschafters lenkten zudem den Blick auf den dringenden Unterstützungsbedarf, während die Ukraine weiterhin unter den Kriegsfolgen leidet.