US-Skeleton-Team glänzt in Winterberg trotz Wetterchaos und verschobener Rennen
Johanna AlbrechtUS-Skeleton-Team glänzt in Winterberg trotz Wetterchaos und verschobener Rennen
Skeleton-Weltcup in Winterberg: Starke Leistungen der US-Athletinnen – Wetterchaos sorgt für Verschiebungen
Beim jüngsten Skeleton-Weltcup in Winterberg überzeugten die US-Athletinnen mit starken Leistungen, darunter Mystique Ro, die ihr bestes Saisonergebnis erzielte. Die Österreicherin Janine Flock sicherte sich den Sieg, während Anna Fernstaedt aus Tschechien den Podestplatz als Dritte komplettierte. Wetterbedingte Störungen zwangen die Veranstalter meanwhile, wichtige Rennen zu verschieben.
Das Frauen-Skeleton-Rennen am Freitag brachte herausragende Ergebnisse: Janine Flock triumphierte, Mystique Ro aus den USA erreichte mit Platz zwei ihr bestes Saisonresultat, und Anna Fernstaedt sicherte sich Rang drei – ein weiteres starkes Zeichen in der aktuellen Konkurrenz. Die US-Amerikanerinnen Kendall Wesenberg und Kelly Curtis folgten dichtauf auf den Plätzen zehn und elf.
Die bisherige Saison verlief für die US-Athletin Katie Uhlaender wechselhaft: Mit Platzierungen auf Rang 26, 7, 15 und 25 gelang ihr erst beim Winterberger Weltcup der Durchbruch mit einem zweiten Platz. Diese Leistung stärkt ihre Aussichten, während die USA noch in diesem Monat ihr Olympiateam bekannt geben werden. Aufgrund von Wetterproblemen mussten zwei für Freitag geplante Rennen abgesagt werden: das Männer-Skeleton sowie der Mixed-Wettbewerb. Das Männerrennen wurde nun auf Mittwoch nach St. Moritz in der Schweiz verlegt. Die nächste Weltcup-Station, ebenfalls in St. Moritz, sieht am 9. Januar Rennen im Männer-, Frauen- und Mixed-Skeleton vor.
Im weiteren Saisonverlauf stehen am Samstag in Winterberg Wettbewerbe im Monobob und im Zweierbob an, während am selben Tag in Sigulda, Lettland, die Rennrodel-Wettkämpfe ausgetragen werden.
Das US-Skeleton-Team zeigt eine stetige Leistungssteigerung, wobei Ro und Uhlaender vor der Olympischen Qualifikation mit beachtlichen Ergebnissen überzeugen. Die nachgeholten Rennen in St. Moritz bieten den Athletinnen und Athleten weitere Chancen, vor Saisonende wichtige Punkte zu sammeln. Die Veranstalter bleiben flexibel, um auf die wetterbedingten Herausforderungen im laufenden Wettbewerb zu reagieren.
