17 April 2026, 02:17

Vandalismus und Diebstahl: Jugendliche verwüsten Mechernicher Gymnasium mit Hakenkreuzen

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und blauen Helmen stehen vor einem Gebäude mit Graffiti, umgeben von verstreuten Papieren und Gegenständen.

Vandalismus und Diebstahl: Jugendliche verwüsten Mechernicher Gymnasium mit Hakenkreuzen

Einbruch am Gymnasium am Nyonsplatz in Mechernich: Unbekannte Jugendliche verwüsten Schule und stehlen Bargeld

Letzte Woche drangen mehrere unbekannte Jugendliche in das Gymnasium am Nyonsplatz in Mechernich ein. Bei dem Vorfall, der sich am Freitag, dem 8. August, ereignete, kam es zu Vandalismus, Diebstahl und erheblichen Sachschäden. Die Behörden ermitteln nun wegen Sachbeschädigung und schweren Diebstahls.

Der Einbruch erfolgte gegen 17:45 Uhr am Freitagabend, als eine Gruppe Jugendlicher über eine offene Tür im Innenhof in das Schulgebäude gelangte. Ein Handwerker, der in der Nähe arbeitete, beobachtete, wie sie Zutritt erhielten. Zum Zeitpunkt des Vorfalls fanden während der Sommerferien Renovierungsarbeiten statt.

Im Inneren wurde das Lehrerzimmer verwüstet: Verschlossene Schrankfächer wurden aufgebrochen, ein Tisch und die Tafel mit Hakenkreuzen beschmiert. Zudem wurden mehrere hundert Euro Bargeld aus dem Raum gestohlen. Auch ein Kellerwerkraum wurde Ziel der Täter – hier wurden ebenfalls Schranktüren gewaltsam geöffnet.

Erst am Montag, dem 11. August, entdeckte das Schulpersonal bei der Rückkehr weitere Schäden: Mehrere Schränke im Lehrerzimmer waren aufgebrochen, und Spinde waren manipuliert worden. Mittlerweile hat das Landesamt für Verfassungsschutz in Bonn die Ermittlungen übernommen, da die Verwendung verbotener Symbole wie Hakenkreuze unter den Tatbestand der Untersuchung verfassungsfeindlicher Organisationen fällt. Die Kriminalpolizei Euskirchen leitet die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Diebstahls.

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Die Schule hat nun nicht nur mit den Sachschäden, sondern auch mit dem Verlust der gestohlenen Gelder zu kämpfen. Die Polizei fahndet weiterhin nach den unbekannten Tätern. Die Einbindung des Verfassungsschutzes unterstreicht die Brisanz der symbolträchtigen Schmierereien, die am Tatort entdeckt wurden.

Quelle