28 November 2025, 16:34

Vater klagt nach Tod seiner Tochter auf Schulreise gegen NRW auf 125.000 **Euro**

Eine belebte Straßenszene mit vielen Menschen, darunter Schulmädchen in Uniformen mit Jacken, einige halten ein Schild, andere fahren Fahrräder mit Helmen, mit Gebäuden, Bäumen und einem Tor im Hintergrund.

Vater klagt nach Tod seiner Tochter auf Schulreise gegen NRW auf 125.000 **Euro**

Der Vater der 13-jährigen Emily, die während einer Schulreise nach Deutschland starb, klagt gegen das Land Nordrhein-Westfalen. Er fordert 125.000 Euro als Schadensersatz und Schmerzensgeld. Das Land wies die Forderung als unbegründet und überzogen zurück.

Emily starb, während sie unter der Aufsicht zweier Lehrkräfte auf der Klassenfahrt stand. Beide wurden später wegen fahrlässiger Tötung verurteilt, da sie ihren Gesundheitszustand nicht überprüft und auf ihre sich verschlechternde Verfassung nicht reagiert hatten. Das Gericht verhängte gegen sie Geldstrafen.

Die juristischen Vertreter des Landes argumentieren, die Klage des Vaters sei verjährt und ohne rechtliche Grundlage. Zudem bestreiten sie einen Zusammenhang zwischen Emilys Tod und den psychischen Belastungen des Vaters. Statt der geforderten 125.000 Euro schlagen sie höchstens 2.000 Euro vor – falls überhaupt ein Anspruch bestehe.

Bevor der Vater die Klage einreichte, versuchte er, den Fall außergerichtlich mit Schulvertretern und Bildungsministerin Dorothee Feller zu regeln. Als die Verhandlungen scheiterten, kündigte er für den 9. Dezember eine Mahnwache vor dem Bildungsministerium an, um auf angebliche Versäumnisse der Behörden aufmerksam zu machen. Der Prozess wird nun am 11. Februar vor dem Landgericht Düsseldorf verhandelt.

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Das Land hält daran fest, dass es keine rechtliche Basis für die Entschädigungsforderung gebe. Die geforderte Summe sei unverhältnismäßig, und das Leid des Vaters gehe nicht auf ein Verschulden des Staates zurück. Über den Ausgang wird das Gericht in der anstehenden Verhandlung entscheiden.