22 March 2026, 14:19

Verlassene Turnhalle wird zum lebendigen BMX-Paradies "Rade Ramps"

Ein Park mit einer zentralen Skateboard-Rampe, umgeben von Bänken, Geländern, Gras, Pflanzen, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Verlassene Turnhalle wird zum lebendigen BMX-Paradies "Rade Ramps"

Verlassene Turnhalle in Radevormwald wird als BMX-Park "Rade Ramps" wiederbelebt

Eine seit langem verlassene Turnhalle in der Neustraße in Radevormwald hat ein neues Leben als BMX-Park erhalten – unter dem Namen Rade Ramps. Der Profi-Freestyle-Mountainbiker Vinnie Janssens und Jacqueline Schreiber haben die Umgestaltung vorangetrieben und den vernachlässigten Raum in ein lebendiges Zentrum für Fahrer aller Leistungsstufen verwandelt.

Das Projekt erforderte rund 2.000 Arbeitsstunden. Janssens und Schreiber räumten zwischen zehn und zwölf Container voller Müll aus, bevor sie jede Rampe selbst entwarfen und bauten. Lokale Unternehmen aus Radevormwald unterstützten das Vorhaben finanziell und halfen so, die Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Rade Ramps bieten nun drei verschiedene Strecken an: für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Geöffnet ist der Park montags bis freitags von 14 bis 22 Uhr sowie am Wochenende von 12 bis 22 Uhr. Ein Tagespass kostet 8 Euro und gewährt vollen Zugang zu allen Anlagen.

Zur Eröffnung veranstaltet der Park Ende Oktober einen Wettbewerb, an dem sowohl Anfänger als auch Profis teilnehmen können. Die Teilnehmer zeigen auf den neuen Rampen ihre besten Tricks – das Event markiert den ersten großen Wettbewerb in der neuen Anlage.

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In den letzten fünf Jahren ist in der umliegenden Region kein weiterer BMX- oder Freestyle-Park entstanden. Die Rade Ramps ergänzen den bereits bestehenden lokalen Park in Radevormwald, der BMX, Skateboarding und Freestyle-Scooter nutzbar macht.

Als einzige neu gebaute BMX-Anlage der Region seit 2021 bietet die Rade Ramps Fahrern nun einen eigenen Ort zum Trainieren und für Wettbewerbe. Dank des vielseitigen Designs und des anstehenden Contests dürfte der Park sowohl lokale Enthusiasten als auch Besucher aus der weiteren Umgebung anziehen.

Quelle