03 April 2026, 04:17

Vortrag in Wesel enthüllt Geheimnisse des DDR-Grenzübergangs Marienborn

Alte Deutschlandkarte mit schwarzem Rand und Text, zeigt detaillierte provinzielle Einteilungen.

Vortrag in Wesel enthüllt Geheimnisse des DDR-Grenzübergangs Marienborn

Öffentlicher Vortrag über den Grenzübergang Marienborn in Wesel

Am Dienstag, dem 7. Oktober, findet in Wesel ein kostenloser öffentlicher Vortrag über den Grenzübergang Marienborn statt. Die Veranstaltung mit dem Titel "Die Grenze und das Sperrgebiet der DDR: Der Fall des Grenzübergangs Marienborn" dauert von 18:00 bis 19:30 Uhr im Hörsaal der Volkshochschule (VHS). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Referent ist Ronald Schreyer, der 1988 die innerdeutsche Grenze zweimal von Westdeutschland aus überquerte. Seine persönlichen Erlebnisse und historischen Einblicke werden die Diskussion prägen.

Marienborn war während des Kalten Krieges der größte und technisch fortschrittlichste Grenzübergang zwischen Ost- und Westdeutschland. Gelegen an der Autobahn A2 bei Helmstedt in Niedersachsen, grenzte er an Schwanstein in Sachsen-Anhalt. Im Gegensatz zu kleineren Kontrollpunkten wie Hinrichsgraben oder Oberhof verfügte Marienborn über eine 20 Kilometer lange Sicherheitszone, mehrspurige Fahrzeug- und Personenkontrollen, elektronische Überwachung und hohe Wachtürme. Er diente als Hauptroute für westliche Beamte auf dem Weg nach Ost-Berlin.

In seinem Vortrag wird Schreyer den Bau des Grenzübergangs und dessen Rolle bei der Teilung Deutschlands beleuchten. Er schildert den Alltag der Grenztruppen und der Anwohner im Sperrgebiet. Ziel der Veranstaltung ist es, ein klareres Bild vom Leben an einer der am stärksten befestigten Grenzen des Kalten Krieges zu vermitteln.

Interessierte erhalten weitere Informationen unter der Telefonnummer 0281-203 2590 oder auf der Website www.vhs-wesel.de.

Der Vortrag bietet die Gelegenheit, mehr über einen historischen Schauplatz der deutschen Geschichte aus erster Hand zu erfahren. Schreyers Bericht umfasst sowohl die Infrastruktur Marienborns als auch die menschlichen Schicksale hinter der Grenze. Die Veranstaltung steht allen offen – ohne Kosten oder Voranmeldung.

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