24 December 2025, 06:57

X-mal Deutschland

Eine Konferenzszene mit Sitzenden, die einer Diskussion auf der Bühne folgen, flankiert von einer großen Wand und einer Wand im Hintergrund.

X-mal Deutschland

James Bray wollte nie zur Stimme der deutschen Kultur werden. Sein YouTube-Abenteuer begann mit Videos über internationale Musikstars. Doch nach sechs Jahren, in denen er Deutschland von Köln bis Hamburg erkundete, bietet sein Kanal heute einen frischen Blick auf die Eigenheiten und den Alltag des Landes.

Sein meistgesehene Video verzeichnet über zwei Millionen Aufrufe, und seine Abonnentenzahl hat die halbe Million überschritten. Unterwegs knüpfte er Freundschaften in Deutschland und ermutigte seine Zuschauer, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.

Brays erste Berührung mit Deutschland erfolgte über sein Publikum. Kommentare deutscher Zuschauer unter seinen frühen Videos weckten seine Neugier auf das Land. Statt sich weiter auf Musik zu konzentrieren, verlagerte er seinen Fokus auf kulturelle Vergleiche – von Süßigkeiten über Schulen bis hin zum öffentlichen Nahverkehr zwischen Deutschland und den USA.

Sein Ansatz hebt sich ab, weil er auch vor den Schwächen Deutschlands nicht zurückschreckt. Ob er scherzt, die Deutsche Bahn könnte „den Weltfrieden fördern“, oder tiefere gesellschaftliche Themen diskutiert – seine Inhalte verbinden Humor mit Ehrlichkeit. Deutsche sagen ihm oft, seine Videos würden ihnen Dinge über die eigene Kultur zeigen, die sie nie bedacht hätten.

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Mit der Zeit zog Bray die Aufmerksamkeit anderer Content-Creator auf sich. Nach einer Kontaktaufnahme über soziale Medien arbeitete er mit Junus Ergin zusammen, bekannt als Herr Programmierer. Die Kooperation zeigte, wie kultureller Austausch selbst durch digitale Verbindungen gelingen kann.

Hinter der Kamera hat Bray in Deutschland echte Freundschaften geschlossen. Für ihn sind diese persönlichen Bindungen genauso wichtig wie die Videos selbst. Seine Botschaft bleibt einfach: Wer sich aus vertrauten Umfeldern herauswagt, versteht andere Menschen besser.

Aus Bray’s Kanal ist längst mehr als bloße Unterhaltung geworden. Er dient als Brücke zwischen deutscher und amerikanischer Perspektive und bietet Erkenntnisse in beide Richtungen. Mit über einer halben Million Abonnenten und Jahren an Inhalten zeigt seine Arbeit weiterhin, wie Neugier – und eine Prise Humor – Kulturen näher zusammenbringen können.