Zwei marode Brücken in Langenfeld werden 2026 komplett neu gebaut
Zwei marode Eisenbahnbrücken in Langenfeld sollen in Kürze abgerissen und neu aufgebaut werden, nachdem Inspektionen ergeben hatten, dass eine Reparatur nicht mehr möglich ist. Die im Besitz des Landes befindlichen Bauwerke an den Landesstraßen L402 und L353 erfordern zunächst umfangreiche Baumfällarbeiten, bevor 2026 mit dem Wiederaufbau begonnen werden kann. Die Behörden kündigten vorübergehende Beeinträchtigungen für Anwohner und Pendler während der Vorbereitungsarbeiten an.
Die Fällarbeiten beginnen am 23. Februar in der Nähe der Brücken an der Knipprather Straße (L402) und der Berghausener Straße (L353). Die von Straßen.NRW durchgeführten Maßnahmen sollen bis zum 28. Februar andauern. In dieser Zeit bleiben mehrere Parkplätze am Park-and-Ride-Platz am S-Bahnhof Berghausener Straße gesperrt.
Die gerodeten Flächen ebnen den Weg für den vollständigen Neubau der Brücken. Die Bauarbeiten an der Brücke in der Knipprather Straße sind von Mai 2026 bis Februar 2027 geplant. Anschließend folgt unmittelbar der Neubau der Brücke in der Berghausener Straße. Als Teil der Vorbereitungen wird zudem die Straße Am Galgendriesch in der Nähe des S-Bahnhofs Knipprather Straße zeitweise voll gesperrt; Umleitungen werden ausgeschildert.
Bisher liegen keine Informationen zu Umweltschutzmaßnahmen oder Aufforstungsplänen nach den Fällarbeiten vor. Die im Landesbesitz stehenden Brücken galten als nicht mehr sanierungsfähig, sodass nur noch Abriss und Neubau als Lösung blieben.
Die anstehenden Baumfällarbeiten markieren den ersten Schritt eines mehrjährigen Projekts zum Ersatz beider Brücken. Bis Ende Februar kommt es zu vorübergehenden Straßensperrungen und Parkplatzbeschränkungen, die den lokalen Verkehr beeinträchtigen. Die eigentlichen Bauarbeiten beginnen dann Mitte 2026, wobei die Fertigstellung der neuen Bauwerke für Anfang 2027 vorgesehen ist.
