07 March 2026, 14:16

Illegales Autobahnrennen auf der A1: Polizei Köln beschlagnahmt Rolls-Royce und Lamborghini

Ein Auto rennt auf einer Strecke mit Text und Zahlen darauf, umgeben von Gras, mit einem Maschendrahtzaun, der mit schwarzem Stoff bedeckt ist, Menschen in orangefarbenen Jacken mit Schirmen und Bäumen im Hintergrund.

Illegales Autobahnrennen auf der A1: Polizei Köln beschlagnahmt Rolls-Royce und Lamborghini

Kölner Polizei beschlagnahmt zwei Luxus-Sportwagen nach illegalem Autobahnrennen auf der A1

Die Kölner Polizei hat zwei Luxus-Sportwagen sichergestellt, nachdem es auf der Autobahn A1 angeblich zu einem illegalen Straßenrennen gekommen sein soll. Beteiligt waren ein blauer Rolls-Royce Dawn und ein oranger Lamborghini, die beide mit extrem hoher Geschwindigkeit unterwegs waren. Die Behörden prüfen nun mögliche Anklagepunkte, darunter Nötigung im Straßenverkehr und illegales Autorennen.

Das Rennen fand auf der A1 in Richtung Saarbrücken statt, wo Zeugen aggressives Fahrverhalten meldeten. Beide Fahrzeuge beschleunigten abrupt, überholten mehrere Autos auf der rechten Spur und entfernten sich dann mit hoher Geschwindigkeit. Der Fahrer des Rolls-Royce soll zudem mit Fernlicht geblendet und blaue und rote Blinklichter eingesetzt haben, was die Gefahr zusätzlich erhöhte.

Streifenwagen der Autobahnpolizei stoppten die Fahrzeuge in der Nähe des Lövenicher Tunnels. Die beiden Fahrer – ein 37-jähriger Franzose und ein 47-jähriger Kanadier – wurden identifiziert. Ihre internationalen Führerscheine, Mobiltelefone und eine Kamera wurden beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt nun wegen illegalen Straßenrennens nach § 315d StGB, das mit Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder Geldstrafen geahndet wird. Falls Leib, Leben oder erhebliches fremdes Eigentum (über 750 Euro) gefährdet wurden, drohen sogar bis zu fünf Jahre Haft.

Zeugen, die weitere Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Verkehrsdirektion 4 unter der Nummer 0221 229-0 oder per E-Mail an [email protected] zu wenden. Medienanfragen richten Sie bitte an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Köln unter 0221/229 5555 oder [email protected]. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Polizeiseite unter *https://koeln.polizei.nrw*.

Nach deutschem Verkehrsrecht werden Geschwindigkeitsüberschreitungen streng geahndet: Bei 21–25 km/h über dem Limit drohen 100–115 Euro Bußgeld und ein Punkt in Flensburg. Ab 70 km/h zu schnell werden bis zu 800 Euro Strafe, zwei Punkte und ein dreimonatiges Fahrverbot fällig.

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Die beschlagnahmten Fahrzeuge bleiben vorerst in Polizeigewahrsam, während die Ermittlungen laufen. Bei einer Verurteilung müssen die Fahrer mit Haftstrafen, hohen Geldbußen und Fahrverboten rechnen. Die Behörden werten derzeit Beweismaterial aus, darunter Zeugenaussagen und beschlagnahmte Geräte, um das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Quelle